Edition DescriptionNew Edition
Table Of ContentAus dem Inhalt : Causae et curae: Ätiologie und curative Instanz - Daimones: Modi der Affektion - Die Kategorie des Ähnlichen und das Substitut - Zu einer Theorie des magischen Worts: Bemerkungen zu einer archaischen Semiotik - Analogie und Kontiguität und das Prinzip der doppelten Selektion - Die Historiola als Charta der magischen Wirksamkeit - Die Permanenz des Bedeuteten: mythopöische(r) Zeit und Ort.
SynopsisDiese Reihe umfasst kulturgeschichtliche und folkloristische Themen wie die Rezeptionsgeschichte von Märchen, Volkserzählungen und Sagen. Weitere Themenfelder stellen die Entwicklung von Erzählungen bis zu ihrer Verfilmung und die historische Einordnung von Waffen wie Messern und Klingen in die populäre Erzähltradition dar., Die Untersuchung rekonstruiert eine Systematik magischer Wirkprinzipien. Es geht um die Frage, wie die Magie funktioniert. Die Materialbasis bildet das bislang unbearbeitete, etwa 28000 Nummern umfassende «Corpus der deutschen Segen und Beschwörungsformeln» (TU Dresden), das über ein Jahrtausend abdeckt. Die Menge der Texte gestattet eine umfassende Sicht auf die funktionalen Bestandteile magischer Beschwörungen. Die Spur der Decodierung führt auf die frühest dokumentierten Anfänge der Magie, zu archaischen Denkkonzepten in altorientalischen und altindischen Kompendien. Der verstehende Blick zurück auf ein heute fremdes Denken enthüllt die Magie als ursprünglich rationales Instrumentarium einer Welt- bzw. Kontingenzbewältigung, das Glück/Leid und Handlungspotenz des Menschen zusammenzwingt. Die Entschlüsselung von Magie liefert somit auch einen Baustein zum Verständnis, wie der menschliche Geist funktioniert., Die Untersuchung rekonstruiert eine Systematik magischer Wirkprinzipien. Es geht um die Frage, wie die Magie funktioniert. Die Materialbasis bildet das bislang unbearbeitete, etwa 28000 Nummern umfassende Corpus der deutschen Segen und Beschw rungsformeln (TU Dresden), das ber ein Jahrtausend abdeckt. Die Menge der Texte gestattet eine umfassende Sicht auf die funktionalen Bestandteile magischer Beschw rungen. Die Spur der Decodierung f hrt auf die fr hest dokumentierten Anf nge der Magie, zu archaischen Denkkonzepten in altorientalischen und altindischen Kompendien. Der verstehende Blick zur ck auf ein heute fremdes Denken enth llt die Magie als urspr nglich rationales Instrumentarium einer Welt- bzw. Kontingenzbew ltigung, das Gl ck/Leid und Handlungspotenz des Menschen zusammenzwingt. Die Entschl sselung von Magie liefert somit auch einen Baustein zum Verst ndnis, wie der menschliche Geist funktioniert.