SynopsisDieser Inhalt ist eine Zusammensetzung von Artikeln aus der frei verfugbaren Wikipedia-Enzyklopadie. Seiten: 23. Kapitel: 5-Phenyl-Benzodiazepin, Benzodiazepine, Diazepam, Alprazolam, Nitrazepam, Lorazepam, Flunitrazepam, Lormetazepam, Midazolam, Clonazepam, Tetrazepam, Bromazepam, Oxazepam, Temazepam, Clorazepat, Clobazam, Phenazepam, Chlordiazepoxid, Flurazepam, Loprazolam, Triazolam, Sograzepid. Auszug: Benzodiazepine sind bicyclische, das heit aus zwei ringformigen Grundkorpern bestehende, organische Verbindungen. Einige Vertreter der Gruppe finden in der Medizin Verwendung als angstlosende, zentral muskelrelaxierende, sedierend und hypnotisch wirkende Arzneistoffe, sogenannte Tranquilizer. Manche Benzodiazepine zeigen auch antikonvulsive Eigenschaften und dienen als Antiepileptika. Alle Benzodiazepine binden an GABA-Rezeptoren, die wichtigsten inhibitorischen Rezeptoren im zentralen Nervensystem. Benzodiazepine bestehen aus einem siebengliedrigen ungesattigten Ring, der zwei Stickstoffatome beinhaltet und somit zu den heterocyclischen Verbindungen gehort. Gema der Hantzsch-Widman-Nomenklatur fur heterocyclische Systeme wird dieser Ring als Diazepinring bezeichnet. Im Falle der Benzodiazepine ist an den Diazepinring noch ein Benzolring anelliert. Als Arzneistoffe kommen nahezu nur 1H-Benzo-1,4-diazepine zum Einsatz, die in 5-Position einen weiteren sechsgliedrigen Ring wie Benzol, Pyridin oder Cyclohexen tragen. Der einzig verwendete Vertreter der 1H-Benzo-1,5-diazepine ist das Clobazam. Die erste Verbindung aus dieser Gruppe, die zum Einsatz kam, war Chlordiazepoxid. Es wurde von Leo Sternbach fur Hoffmann-La Roche entwickelt und 1960 unter dem Handelsnamen Librium auf den Markt gebracht. Im weiteren Verlauf der Forschung sind vor allem Verbindungen mit Lactamstruktur eingefuhrt worden, so das ebenfalls von Leo Sternbach entwickelte Diazepam, das 1963 unter dem Handelsnamen Valium durch Hoffmann-La Roche auf den Markt gebracht wurde. 1977...